Mittwoch, 30. Oktober 2013

Wieso ist Wissen verschenken sinnvoll? - Die 2.

In meinem Beitrag vom 07.10.13 hatte ich eine Rezension über das Buch "Prinzip kostenlos" veröffentlicht.

Zuletzt bekam ich eine wunderschöne Rückmeldung:


"ich ... war gerade auf Ihrem Blog. Nun habe ich spontan das Buch "Prinzip
kostenlos" bestellt und finde es klasse, dass Sie dem Prinzip kostenlos
selbst folgen und dieses Buch in Ihrem Blog empfehlen.
Ich bin schon sehr gespannt auf den Inhalt!"


Diese Rückmeldung hat mich so sehr gefreut, dass ich gleich nachlegen will:

In dem Buch "Prinzip kostenlos" wird u.a. beschrieben, wie eine gute Content-Strategie aufgebaut werden kann. Ergänzend dazu habe ich drei Beiträge gefunden, die eine Content-Strategie als zentralen Bestandteil für eigenes Social Marketing definieren. Und wiese diese Content-Strategie in Social Networks integriert werden kann. Und wozu die Anwendung von Social Media sinnvoll ist.

1. Beitrag:
Selbstmarketing in Social Networks von Oliver Gassner

2. Beitrag:
Erfolgreich Xing und LinkedIn Gruppen nutzen abseits der Keiler-Mentalität von Michael Shah

3. Beitrag:
8 Argumente für Unternehmen sich aus Social Media herauszuhalten - und warum diese falsch sind


Samstag, 19. Oktober 2013

Schon mal ein VLN-Rennen erlebt? Meine Foto-Reportage am Nürburgring

 
Jeder kennt den Nürburgring: aus dem Fernsehen, aus der Zeitung, vom Hörensagen. Doch wer hat schon mal "live" ein Motorsport-Event der besonderen Klasse erlebt, ein VLN-Rennen?

Am 12.10.13 hatte ich die Gelegenheit, "live" vor Ort dabei zu sein. Dank meines VIP-Tickets hatte ich von der Nürburgring-Lounge aus einen sehr guten Blick auf das Geschehen. Doch auch wer Standard-Tickets (zu günstigen 15 EUR) kauft, hat die Möglichkeit, die Boxengasse und das Fahrerlager zu besuchen. Und natürlich das Rennen mitzuerleben.

Meine Einblicke vom 9. VLN-Rennen habe ich in einer Foto-Reportage festgehalten. Das Album ist in meiner Fotogalerie einsehbar.

Montag, 14. Oktober 2013

Wie kann ich Veränderungen kultivieren?

 


Das Fachbuch „Handbuch Prozessberatung“ von Uwe Reineck und Mirja Anderl beschreibt anschaulich anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Unternehmenskultur verändert werden kann.

Beginnend mit der Theorie aus der Organisationspsychologie („Moreno lässt grüßen!“) werden verschiedene Situationen im Unternehmensalltag aus Sicht von Organisationsentwicklern beschrieben. Anlässe können u.a. Teamentwicklungsmaßnahmen, Führungsfeedbacks, Prozessoptimierungen oder Reorganisationen sein.

Dass (externe) Organisationsberatung eher ein hartes und abwechslungsreiches Geschäft ist, verdeutlichen die empfohlenen Methoden, die je nach Anlass zum Einsatz kommen können. Zum Ende wird in einem Exkurs die Brücke zu Moreno geschlagen, in dem die Merkmale eines psychodramatischen Organisationsberaters erläutert werden.

Zwei Zitate aus dem Buch, die mir sehr gut gefallen und die die Rolle des Prozessberaters auf den Punkt bringen:

„Prozessberater benötigen keine Werkzeugkästen, sondern ein Verständnis ihrer Rolle, Antworten auf die Fragen: Wozu bin ich hier? Welche Rolle wird von mir erwartet? Wer will und kann hier sein? Was brauchen die Kunden, damit sie weiterkommen? Aus den Antworten auf diese Fragen entstehen Methoden von selbst.“

„Externe Prozessberater sind hilfreicher, wenn sie Hilfe zur Selbsthilfe geben, Mitarbeiter für große Auftritte coachen, dabei dann die Daumen drücken, statt selbst auf der Bühne zu stehen.“

Die Lektüre dieses Buches hat mich darin bestärkt, mich intensiver mit dem Thema Organisationsentwicklung zu beschäftigen. Das „Handbuch Prozessberatung“ von Mirja Anderl und Uwe Reineck ist aufgrund seiner verständlichen Sprache und der kompetenten Inhalte für mich eine klare Kaufempfehlung.

Sonntag, 13. Oktober 2013

"Die Ahrtalbahnen" - Neuauflage des Eisenbahn-Klassikers von Klaus Kemp



Endlich gibt es eine neue und umfassend ergänzte Ausgabe des Eisenbahn-Nostalgie-Klassikers von Klaus Kemp: "Die Ahrtalbahnen - Eisenbahnen zwischen Rhein und Eifel".

Übrigens, meine "Freunde der Ahrtalbahn" haben durch eigene Fotos und Reproduktionen zum Gelingen des Werkes beigetragen. 

Geschichtlich-interessierte wissen, dass das Geschehen auf den Strecken der Ahrtalbahnen eng mit der Geschichte Deutschlands verknüpft ist. So spielte das Schienennetz zwischen Rhein und Eifel in der Zeit der beiden Weltkriege eine bedeutende Rolle für die militärischen Aufmarschpläne. Die "Strategische Bahn" aus dem Ahrtal in Richtung Rheinbach ging - trotz weitgehender Fertigstellung - nie in Betrieb.

In der Neuzeit war der Verkehr von Streckenstilllegungen geprägt, auch auf der Ahrtalstrecke. Heute blickt die Ahrtalbahn in eine gesicherte Zukunft, gerade wegen des boomenden Tourismus.

Nach dem ich mir die erste Auflage noch als Antiquariat (im obigen Bild links) kaufen musste, habe ich dieses Mal sofort nach Erscheinen zugeschlagen. Die zweite Auflage kann ab sofort gekauft werden.
 
"Die Ahrtalbahnen" ist für mich eine klare Buchempfehlung! Nicht nur für Eisenbahn-Freunde, sondern auch für alle, die sich für die Region Rhein - Ahr- Eifel interessieren.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Wieso ist Wissen verschenken sinnvoll?


Wissen verschenken scheint zunächst ein Widerspruch zum Tätigen von Geschäften zu sein. Wieso sollte ich als Experte für meinen Fachbereich wertvolles Wissen kostenlos abgeben?

Diesen Widerspruch löst Kerstin Hoffmann in ihrem PR-Ratgeber „Prinzip kostenlos“ auf, in dem sie die Prinzipien der Wissensstrategie erläutert:

Das Wissen als solches steht in der einen oder anderen Form meist schon eh irgendwo im Internet. Irgendwer wird sein Wissen bereits geteilt haben. Da Geschäfte bekanntlich zwischen den Menschen gemacht werden, liegt es am Knowhow-Träger, auf seine eigene Person aufmerksam zu machen. Also ist die Person entscheidend, die hinter dem Wissen steht. Gelingt es dem Wissensteilenden den Nutzen seiner Zielgruppe in den Fokus seiner Wissensweitergabe zu stellen, wird positive Aufmerksamkeit erzeugt. Für den Geschäftsabschluss ist es dabei wichtig, dass der Wissensteilende an einem gewissen Zeitpunkt seine kostenpflichtige Dienstleistung akquiriert.

Diese Kernbotschaften werden von Frau Hoffmann mit anschaulichen Praxisbeispielen erläutert. Sie gibt bereitwillig ihr Wissen weiter und hilft dem Leser mit vielen Checklisten bei der Umsetzung, sei es zu strategischen Überlegungen (z.B. „welche Ware“) oder zu operativen Fragestellungen (z.B. „welche technischen Maßnahmen“). Das Buch enthält zudem wertvolle Hinweise und weiterführende Links zur Vertiefung des Themas. Ihre Wissensvermittlung kombiniert die Autorin regelmäßig mit Interviews, die sie mit erfolgreichen Wissensteilern geführt hat.

Selten habe ich ein Fachbuch gelesen, das mich so gefesselt hat: Innerhalb von drei Tagen hatte ich „Prinzip Kostenlos“ durchgearbeitet. Nun ist es voll gespickt mit Vermerken und Post-its. Die Umsetzungsphase wird sicherlich einige Zeit benötigen.

„Prinzip Kostenlos“ von Kerstin Hoffmann ist gleichermaßen geeignet für Marketing-Neulinge, aber auch für erfahrene Fachleute. Ich empfehle diesen PR-Ratgeber jedem, der sein Wissen verschenken will, um Aufmerksamkeit zu steigern und um letztlich Kunden zu gewinnen.